Modalitäten zur Veröffentlichung von Online-Publikationen

Datenformate
Abgabe der elektronischen Publikation
Präsentation der elektronischen Dissertationen
Erzeugen von Postscriptdateien
Erzeugen von PDF-dateien

Datenformate

Zunächst einige Bemerkungen zu den Dateiformaten (PS, PDF und HTML), die für die Online-Publikation verwendet werden.

PS - Postscript

PDF - Portable Document Format

Hyper Text Marked Language HTML

Für die Präsentation der Dissertationen im Netz haben wir folgende Prioritäten gesetzt:

Wir haben uns für den Einsatz folgender Formate entschieden:

Besteht der Wunsch nach einer Präsentation der Dissertation in HTML, so kann dies als weitere Möglichkeit realisiert werden, d.h. die vom Autor erzeugte HTML-Datei wird zusätzlich ins Netz gestellt.


Abgabe der elektronischen Publikation

Was muß übergeben werden ?

Die Abstracts/Zusammenfassungen und Keywords/Stichwörter können in ein oder mehreren ASCII-, Word-, WordPerfect- PS- oder PDF-Dateien übergeben werden.
Auf der Titel- oder einer nachfolgenden Seite der Druckexemplare und in der elektronischen Version müssen die Namen der Gutachter und das Verteidigungsdatum angegeben sein (in den Druckexemplaren kann dies auch handschriftlich nachgetragen werden).
Die elektronische Version muß die Formalitäten der gedruckten Version enthalten, d.h. sie muß auch Lebenslauf und Eidesstattliche Erklärung beinhalten, wenn dies laut Promotionsordnung im Druckexemplar gefordert ist.

Wie können die Dateien übergeben werden ?

Bei elektronischer Übergabe erhalten Sie zunächst eine Eingangsbestätigung per email.

Wo erfolgt die Übergabe

Die notwendigen Dokumente und Dateien auf Datenträgern können persönlich übergeben oder per Post an die Dissertationsstelle der ULB zu Händen Frau Winther gesandt werden.
Dienstelle:06108 Halle, August-Bebel-Str. 13, Zimmer: 314
Öffnungszeiten:Montag - Freitag von 8:00 - 12:00 Uhr
Tel. / email:(0345) 5522183 / winther@bibliothek.uni-halle.de
Frau Winther von der Dissertationsstelle übernimmt auf Wunsch auch das Gegenzeichnen und Rücksenden eines zweiten Exemplars des Vertrages mit Stempel der ULB für die Unterlagen des Autors. Legen Sie bitte einen frankierten Rückschlag bei, falls die Rücksendung nicht innerhalb der Unipost stattfindet.

Ansprechpartner für die fachliche Fragen und die Vergabe von Rechneraccounts zur Abgabe der elektronischen Publikation ist als Mitarbeiterin der EDV-Abteilung der ULB:
Frau Dr. Wippermann
Dienstelle:06108 Halle, August-Bebel-Str. 13, Zimmer: 203
Tel. / email:(0345) 5522052 / wippermann@bibliothek.uni-halle.de

Nach Prüfung und Aufbereitung der Dateien zur Präsentation im Internet wird Frau Winther (Dissertationsstelle der ULB) über die ordnungsgemäße Pflichtabgabe der elektronischen Version der Dissertation/Habilitation, die den oben genannten Bedingungen der ULB genügen muß, informiert.
Sie informiert ihrerseits das Dekanat schriftlich von der erfolgten Pflichtabgabe der Promotios- bzw. Habilitationsschrift in der ULB, welches daraufhin die Ausstellung der Urkunde veranlaßt bzw. in gewissen Abständen zur feierlichen Urkundenverleihung einlädt.


Präsentation der elektronischen Dissertationen

Leistungen der ULB

Zugriff auf die elektronischen Dokumente

Die Online-Dissertationen und -Habilitationen sind erreichbar
  1. über folgende Startseite des Dokumentenservers der ULB bzw. über die Home-Page der ULB , mit nachfolgenden Links: --> Digitale Bibliothek, --> Online-Dissertationen und -Habilitationen, --> Dissertationen bzw. Habilitationen
  2. über den Online Katalog (OPAC) des lokalen Bibliothekssystems Halle-Merseburg unter ULB Halle mit Recherchemöglichkeiten nach Titelstichworten, Autor, etc.


Postscriptdateien erzeugen

Postscriptdateien lassen sich einfach dadurch erzeugen, daß Sie in Ihrem Anwendungsprogramm oder im System einen postscriptfähigen Drucker installieren und zuordnen. Der Postscriptdrucker muß dabei nicht physisch vorhanden sein. Im Lieferumfang der Windows-Betriebssysteme sind z.B. mehrere systemweite Postscriptdruckertreiber enthalten. Statt den Text wie gewohnt über den Drucker auf Papier auszugeben, leiten Sie die Druckausgabe in eine Datei um, die sie selbst benennen müssen. Normalerweise werden Postscriptdateien mit der Endung .ps versehen, Windowsdruckertreiber erzeugen jedoch auch für Postscriptdateien die Dateinamenserweiterung .prn. Bei Bedarf die Datei umbenennen (z.B. für das automatische Öffnen der Datei zur Anzeige in Ghostview).

Bitte beachten Sie, daß sich das Layout ihres Textes (Zeilenumbrüche, Seitenumbrüche u. Ä.) bei Wechsel des Druckertreibers höchstwahrscheinlich ändert. Es empfiehlt sich daher schon von Anfang an (Beginn der Erfassung der Arbeit) den Postscriptdrucker einzustellen, zu dem Sie Zugang haben und auf dem auch die Papierausgabe erfolgen kann. So vermeiden Sie unnötige Nachbearbeitungen, die zur Wahrung der Identität von Druckversion und elektronischer Version (Postscriptdatei) notwendig wären.

Sollte Ihre Arbeit jedoch schon gedruckt vorliegen, formatiert für einen nicht postscriptfähigen Drucker, so empfiehlt es sich nun einen postsriptfähigen Drucker des gleichen Typs oder der gleichen Firma zu verwenden, da hier die wenigsten Formatierungsnacharbeiten zu erwarten sind.

Für Promovenden, die keinen Zugang zu einem Postscriptdrucker haben, bietet die ULB als Serviceleistung an, den Ausdruck eines Exemplares Ihrer Arbeit auf dem Postscriptdrucker HP LaserJet 6MP (eigenes Papier ist mitzubringen). Die entsprechenden Druckertreiber liegen zum Download auf unserem Web-Server bereit:
Treiber für HP LaserJet 6MP für Windows 95/98
Treiber für HP LaserJet 6MP für Windows NT 4.0
Treiber für HP LaserJet 6MP für Windows 3.1

Wichtige Hinweise, die Sie beachten sollten

Portabilität optimieren - DSC-Kommentare einbinden

Postscriptdateien, die nicht unmittelbar zum Ausdruck, sondern für eine Weitergabe auf andere Drucker, andere Betriebssysteme oder für eine Ansicht auf dem Bildschirm vorgesehen sind (Ghostview) müssen zusätzliche Informationen enthalten, die in den DSC-Kommentaren (Document Structuring Conventions) ihren Ausdruck finden. Unter Windows 95/98 ist die Menüeinstellung "Portabilität optimieren - ADSC" (Adobe Document Structuring Conventions) in der Registerkarte "PostScript" des Druckereigenschaftsfensters für die DSC-kompatible PostScript-Ausgabe verantwortlich. Für den Ausdruck in eine Datei sollte daher stets die Standardeinstellung "PostScript (Geschwindigkeit optimieren)" umgestellt werden auf "PostScript (Portabilität optimieren - ADSC)". Unter WinNT ist für die Einbindung der DSC-Kommentare der Menüpunkt "Seitenunabhängigkeit" unter der Rubrik "Postscript" im Druckereigenschaftsfensters verantwortlich. Er sollte auf "Ja" stehen.
Dies garantiert in Viewern wie Ghostview die komfortable Betrachtung der PS-Datei. Während sonst nur ein sequentielles Durchblättern von vorn nach hinten möglich wäre, kann in DSC-kompatiblen PostScriptdateien u.a. eine beliebige Seite angesteuert, die Seitenansicht vergrößert bzw. verkleinert oder gedreht werden.

skalierbare PostScript-Schriftarten (PS-Type-1-Fonts) verwenden

Bei der Konvertierung der PS-Dateien in das Format PDF treten mitunter Probleme bei der Umsetzung der Schriften auf. Einige Schriften z.B. TrueType-Schriften oder die unter TeX standardmäßig eingestellten Schriften (Type-3-Fonts) werden für die Bildschirm- und oder Druckerausgabe gerastert dargestellt mitunter ohne beschreibende Font-Outlines. Durch unterschiedliche Rasterungen können diese Fonts zwar meist problemlos gedruckt werden, führen aber besonders im AcrobarReader3 bei normalem Zoom (Seitenbreite) zu einer äußerst schlechten Bildschirmlesbarkeit bzw. lassen sich nur in starker Vergrößerung lesen. Nachfolgend einige Hinweise, wie Sie das Auftreten derartiger Probleme vermeiden können.

PDF-Dateien erzeugen

Hierzu benötigen Sie die lizenzpflichtige Software Acrobat der Firma Adobe. Mit der AcrobatSoftware werden unter Windows und Macintosh die beiden Druckertreiber PDF-Writer und Distiller, sowie die Softwarekomponente AcrobatDistiller installiert.
Die Erzeugung von PS- bzw.PDF-Dokumente ist direkt aus dem jeweiligen Textverarbeitungsprogramm her möglich, indem als Druckertreiber der Distiller bzw. der PDF-Writer eingestellt wird und die Druckausgabe in eine Datei erfolgt. Die Softwarekomponente AcrobatDistiller enthält einen umfangreichen PostScript-Interpreter mit dessen Hilfe PS-Dateien in PDF-Dateinen konvertiert werden können. Gegenüber dem PDF-Writer arbeitet der Distiller besonders bei Grafikumsetzung genauer und bietet auch umfangreichere Konfigurierungseinstellungen an.

Kontrollieren Sie bitte die erzeugten PDF-Dateien hinsichtlich der zum Einsatz gekommenen Schriften. Dies kann nach Öffnen der PDF-Datei in der AcrobatSoftware oder im AcrobatReader über die Menüpunkte "Datei", "Dokumentinfo", "Schriften" erfragt werden. Für die hauptsächlichen Textpassagen sollten nur Type-1-Schriften verwendet werden.


Wippermann / 09.05.2001